TIPPS GEGEN DIE SOMMERHITZE | ABKÜHLUNG FÜR DEN HUND

Die meisten Menschen leiden an heißen Sommertagen sehr unter der Hitze. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, usw. Doch nicht nur manche Menschen leiden unter den steigenden Temperaturen, auch viele Haustiere – vor allem Hunde, haben mit der Hitze zu kämpfen. 

Natürlich tritt hier jetzt wieder das klassische Klischee auf, dass Kurznasen stärker mit der Hitze zu kämpfen haben als andere Hunderassen, was durchaus berechtigt und auch wahr ist, aber darüber will ich jetzt gar nicht reden. Ich möchte euch gerne allgemein ein paar Tipps nennen, wie ihr die Sommerhitze für eure(n) Hund(e) erträglicher gestalten könnt. 

Ihr wisst ja, dass ich selber seit August letzten Jahres einen eigenen Hund besitze, ich bin allerdings auch mit einem Hund aufgewachsen, der mittlerweile schon fast 15 Jahre alt ist und habe demnach so einige Sommer miterlebt. Und welche Tipps ich in den letzten Jahren und vor allem seit wir Rosalie haben gesammelt habe um die Hitze erträglicher zu gestalten, dass verrate ich euch jetzt:

  • Einen Kong, in entsprechender Größe passend zu eurem Hund, im Gefrierschrank mit Leckerlis oder etwas Trockenfutter+Wasser einfrieren. Das ist ein super erfrischender Snack für die Vierbeiner und vor allem bei 30 Grad Plus sehr angenehm, wenn es was kaltes zum Schlecken gibt. Die Kong’s findet ihr sowohl online als auch in so ziemlich jedem Tiergeschäft, dass mir bekannt ist. Aber aufgepasst beim Kauf, denn es gibt wirklich viele verschiedene Kong-Arten! Angefangen für Welpen, bis hin zu Senioren, also achtet beim Kauf bitte wirklich darauf, dass ihr den für euren Hund richtigen Kong kauft. Wir haben für Rosalie mittlerweile mehrere verschiedene, da wir sie anfangs nur mit den Kongs gefüttert hatten um ihr das Schlingen abzutrainieren, und demnach haben wir nun eine große Auswahl an Kongs. Rosalie liebt zum Glück jeden einzelnen, Hauptsache es ist was leckeres zum futtern drin. 
  • Eis Snacks. In einem vorherigen Beitrag habe ich zum erste mal Eis Snacks selber zubereitet, super leicht übrigens, und diese frisst Rosalie besonders nach einer Gassi Runde an heißen Tagen super gerne zur Abkühlung. Die Snacks könnt ihr in zahlreichen verschiedenen Varianten herstellen, je nachdem was euer Hund eben am liebsten mag. Hier kommt ihr zu besagtem Beitrag. 
  • Kühlmatte / Kühlweste. Ich persönlich besitze beides nicht für meinen Hund, aber ich kenne einige Hund in meinem Umfeld die eine Kühlmatte oder eine Kühlweste haben. Besonders die Kühlweste ist für Kurznasen sehr angenehm, wenn diese wirklich nicht so gut atmen können und demnach an heißen Sommertagen noch mehr zu kämpfen haben. Die Weste kann man ganz einfach in Wasser eintauchen und dem Hund dann anziehen – super abkühlend! Die Kühlmatte funktioniert ähnlich, nur das diese wohl eher für Zuhause / Garten / Balkon geeignet ist und nicht für to go. 
  • Curly Geschirr. Das wohl beste Geschirr für Mops & Bulldogge! Das tolle an den Geschirren von Curly ist, dass sie Mash Up Material besitzen, was bedeutet, dass sie atmungsaktiv sind und das man sie im Sommer ebenfalls in Wasser eintauchen kann um den Hund die Hitze erträglicher zu machen. Durch das nasse, frische Curly Geschirr hitzt sich der Körper – speziell die Brust – des Hundes nicht so auf, ergo er hat nicht ganz so sehr mit der Hitze zu kämpfen. Eine super Sache, wie ich finde! Denn auch wenn es 30 Grad + sind muss der Hund natürlich raus um sein Geschäft machen zu können und gerade dann ist es einfach schön, wenn es eine Möglichkeit gibt dem Hund die heißen Temperaturen angenehmer zu gestalten. 
  • Früh morgens oder spät abends Gassi gehen. Das spricht wohl für sich. Natürlich ist es nicht ratsam in der Mittagshitze, wenn die Sonne am stärksten knallt und die Temperaturen am höchsten sind, ausgiebige Spaziergänge mit dem Hund zu machen. Ich denke, dass ist für keinen Hund angenehm. Denn nicht nur ist die Luft meist drückend schwer und die Temperaturen natürlich sehr hoch, hinzu kommt für die Hunde auch noch, dass der Boden super heiß ist! Und das vergessen oder wissen scheinbar leider viele Menschen nicht. Ich bekomme es immer wieder mit wie sich manche Hunde wirklich die Pfoten richtig blutig aufreißen, weil sie auf dem kochend heißen Boden laufen müssen. Damit tut ihr absolut niemandem einen Gefallen und eurem Hund schon gleich gar nicht. Also bitte früh morgens oder spät abends, wenn der Fußboden abgekühlt und das Wetter noch nicht unerträglich heiß ist, mit dem Hund spazieren gehen. Natürlich müssen die Hunde tagsüber auch nochmal raus, ganz klar, aber hier ist es definitiv wünschenswert die Gassi Runden so kurz wie möglich zu halten und am Besten auf eine Wiese oder ähnliches zu gehen, damit der Hund möglichst wenig auf dem heißen Boden laufen muss. – Das muss natürlich nicht heißen, dass dies bei jedem Hund passiert, aber ich habe es wie bereits erwähnt leider schon öfters in meinem unmittelbaren Umfeld mitbekommen müssen und möchte euch demnach lediglich darauf hinweisen und euch daran erinnern. 
  • Gefrorenes Obst / Gemüse.  Mein ‚Geheimtipp‘. Rosalie zum Beispiel liebt gefrorene Gurken über alles, die bekommt sie oft nach einer Gassi Runde, wenn sie außer Atem und ganz k.o. ist, weil es wieder mal so heiß war. Die gefrorene Gurke ist ein super erfrischender und abkühlender Snack. Hier kann man aber natürlich jedes beliebige Gemüse und mit Sicherheit auch Obst hernehmen. Rosalie liebt Äpfel zum Beispiel über alles, weswegen ich schon überlegt habe hier vielleicht auch ein paar klein zu schneiden und einzufrieren, vielleicht mache ich das direkt mal. 
  • Abkühlen im Wasser oder Planschbecken. Was gibt es besseres im Hochsommer? Für uns Menschen herrlich, für die Hunde ebenso! Vorausgesetzt natürlich der Hund kann schwimmen. Egal ob es ein See ist, ein Fluss, ein Bach oder was auch immer, Abkühlung ist für die Hunde im Hochsommer genauso wichtig und schön wie für uns, da bin ich mir sicher! Wir haben für Rosalie eine dieser klassischen Muscheln gekauft, die meistens mit Sand befüllt und als Sandkasten genutzt werden, nur, dass wir sie natürlich nicht mit Sand, sondern mit Wasser gefüllt haben. Die Muschel steht bei unseren Eltern im Garten und da kann Rosalie sich immer schön abkühlen und erfrischen, wenn es so heiß ist. Ansonsten darf sie, wenn wir spazieren gehen und es wirklich die 30 Grad knackt – oder eben 28/29 Grad sind, immer durch den Bach watscheln und sich da abkühlen. Es gibt wohl nichts schöneres! 

So ihr Lieben, dass waren sie. Meine Tipps um den Hochsommer für euren Hund angenehmer, erträglicher und wohl auch etwas schöner zu gestalten. Verratet mir in den Kommentaren gerne ob/wie ihr versucht die Sommerhitze für euren Hund erträglicher zu machen, vielleicht kommen ja noch weitere tolle Tipps zusammen =)

1 Comment

  • Hallo Alina,

    ein paar wirklich tolle Tipps. Mir tun die Tiere immer richtig Leid bei dieser Hitze, ich habe das in den letzten Wochen auch bei meinen Katzen verstärkt gemerkt, wenn sie sich immer in dunkle Ecken zurückgezogen, oder den ganzen Tag im „kalten“ Waschbecken gelegen haben.

    Ich habe daher für meine Katzen und für den Hund meine Mutter vor einiger Zeit auch eine Kühlmatte bestellt. Besonders an heißen Tagen reguliert es die Körpertemperatur der Tiere doch ungemein und wirkt super angenehm. Ich muss mal schauen, ob es sowas auch für Menschen in groß gibt hahaha 😀 ich hätte nichts dagegen, auf so einem Ding zu schlafen – vielleicht könnte man dann endlich mal wieder richtig gut schlafen.

    Ansonsten kühlt Timmi sich auch sehr gerne im Pool ab. Wir haben ein kleines Surfbrett für ihn besorgt, sodass er sich darauf setzen/legen kann und gemeinsam mit uns im großen Pool „plantschen“ kann 🙂 Da er aber nicht so gut ist im Gleichgewicht halten, halten wir das Brett immer fest und „surfen“ mit ihm durch den Pool – bisher macht es ihm echt Spaß und sobald jemand von uns im Pool ist, macht er sich schon immer bemerkbar, weil er auch rein möchte 🙂

    Gefrorenes Obst/Gemüse klingt echt toll, das müsste ich mal probieren. Timmi mag nur leider kein Obst/Gemüse, eigentlich isst er ja ohnehin kaum was, aber vielleicht sieht das ganze ja anders aus, wenn es gefroren ist 🙂

    Ganz wichtig ist der Punkt Gassi gehen, finde ich. Allein die Vorstellung, dass die Hunde mit ihren Pfoten auf dem Asphalt kleben bleiben und sich dadurch alles aufreißen jagt mir einen eiskalten Schauer über den Rücken. Wenn es so warm ist gehen wir auch grundsätzlich nur ganz früh morgens und ganz spät abends Gassi. Zwischendurch geht’s dann ab auf die Wiese. Wir haben ein halbes Fußballfeld hinterm Haus; haben unser Grundstück letztes Wochenende auch komplett eingezäunt, damit Timmi unbeschwert dort laufen kann 🙂 dort geht er dann mittags hin, um sein Geschäft zu erledigen – wobei er da von selbst schon nicht lange draußen bleibt, man merkt einfach, dass es ihm viel zu heiß ist.

    Ein toller Beitrag!

    Liebste Grüße
    Ivy

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