HOW TO BLOG: WARUM BLOGGST DU? IST DAS SCHWER?

Vor einer Weile haben mich via Instagram einige Nachrichten zur Entstehung meines Blogs erreicht. Bezüglich dessen hatten mich einige gefragt, wie das eigentlich so ist einen Blog zu haben. Welche Plattform am besten ist. Warum ich überhaupt blogge. Wie ich zum bloggen gekommen bin. Ob es schwer ist einen Blog zu führen.

Daraufhin habe ich kurzerhand entschieden, meinen persönlichen HOW TO BLOG Beitrag zu verfassen. Ich hoffe, dass ich euch damit einige Antworten auf eure Fragen geben kann und vielleicht einige Tipps für den ein oder anderen von euch dabei sind.

1. Gedanken machen über was man gerne bloggen möchte und warum?

Outfits? Bücher? Mode? Beauty? Reisen? Kolumnen? Life-Hacks? Kerzen? Interior? LIFESTYLE? – Sich da zu entscheiden, ist gar nicht so einfach! Mein Blog besteht mittlerweile seit 6 Jahren und ich habe schon so einige Schubladen durch. Angefangen habe ich meinen Blog damals als Lifestyle Blog. Ich hab super gerne mit meiner Spiegelreflexkamera fotografiert und wollte diese Bilder einfach gerne mit der Welt teilen. Doch das war mir schnell nicht genug. Dann kam die Beauty Phase, die womöglich jedes junge Mädchen durchlebt hat. In diesen 2-3 Jahren hatte ich einen Beauty & Fashion Blog. Das war es, war mir Freude bereitet und Spaß gemacht hat. Mode und Make Up. Doch als ich dann die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau angefangen habe, hätte ich plötzlich kaum noch Zeit für „Mädchen Kram“ und ehrlich gesagt ist meine Interesse daran stetig gesunken, da ich ja nun auf der Arbeit 24/7 mit Mode beschäftigt und von Mode umgeben war.

Da wurde mir schnell bewusst, dass ich in meiner Freizeit anders entspannen und abschalten muss, denn so funktionierte es nicht. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, dass ich nur ein Hauptthema auf meinem Blog haben kann. Schon dämlich, wenn man sich selber in Schubladen steckt, oder?

Vor ca. 2 Jahren kam dann der große Umbruch. Sowohl in meinem Kopf, als auch auf meinem Blog. Ich will mich nicht mehr auf nur ein Hauptthema versteifen müssen. Ich möchte das bloggen worauf ich Lust habe und was mich glücklich macht. Seien es Bücher, Reisen, Outfits, Interior Ideen, Life-Hacks oder auch einfach nur Landschaftsbildern. ICH möchte entscheiden können was ich mit der Welt teile und wie ich meinen Blog führe.

2. Blogspot oder WordPress?

Ich war jahrelang bei Blogspot und dort anfangs auch zufrieden. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass die individuellen Möglichkeiten bei Blogspot sehr gering sind, vor allem, wenn man sich nicht wirklich mit HTML Codes auskennt. In diesen Jahren bei Blogspot habe ich mir viele Layout Tutorials via YouTube oder sonstigen Plattformen angeschaut, mir die ein oder anderen HTML Codes angeeignet. Doch 100% zufrieden war ich mit der Gestaltung nie.

Dann kam die DSVGO ins Spiel und mit Hilfe von Sara Bow und ihrer Firma Bloggerberatung ist mein Blog zu WordPress umgezogen, hat ein komplett neues Layout bekommen, und gehostet wird er jetzt über Strato von mir selber. Und das war definitiv die beste Entscheidung überhaupt! Ich fühle mich soviel freier seitdem. Mein Blog hat mir sowohl optisch, als auch vom Inhalt her noch nie so gut gefallen wie jetzt. Ich bin rundum glücklich und das ist es doch, was zählt! Allerdings sollte man sich auch dessen bewusst sein, dass mit der neuen DSVGO einiges auf einen zukommt.. Man muss sehr viele Richtlinien beachten was das Bloggen angeht. Datenverarbeitung, Speicherung von Daten, etc. pp. Da muss man sich als Blogger ausgiebig mit befassen und erstmal ordentlich reinfuchsen, damit man weiß was überhaupt Sache ist und damit man natürlich auf der richtigen Seite ist, denn das ist ein MUSS für jeden Blogger & Blog!

3. Brauche ich eine eigene Domain?

Das kommt ganz darauf an! Mein Blog hieß früher zum Beispiel jahrelang ‚Away from here‘. Da ich meinen Blog wie bereits erzählt viele Jahre über Blogspot laufen hatte, war mein Bloglink dann ‚awayfromhere.blogspot.de‘ und das habe ich persönlich überhaupt nicht gemocht. Dieses .Blogspot hat mich so gestört, dass ich mir schnell eine eigene Domain bei Colorhost für wenige Euro im Jahr zugelegt hatte. So war mein Blog dann über awayfromhere-blog.de aufrufbar. Das hat mir schon viel besser gefallen, und erschien mir auch einfach professioneller und ansprechender.

Als vor 2 Jahren der Umbruch kam, stand für mich allerdings fest, dass ich einen komplett neuen Blognamen möchte. Da ich mich mit Away from here, einfach nicht mehr identifizieren konnte. Auf Instagram hieß ich zu dem Zeitpunkt schon viele viele Monate AlinaKunterbunt und das wollte ich dann für meinen Blog auch. Denn das ist es, was ich bin und was mich ausmacht. Ich bin Kunterbunt. Mein Blog ist Kunterbunt. Mein Kontent ist Kunterbunt. Gesagt, getan. Dank dem Strato Paket und der Zusammenarbeit mit Bloggerberatung erstrahlt mein Blog jetzt in seiner vollen Schönheit und neuem Glanz.

Auch wenn mein Blog nur mein Hobby ist, ist es mir trotzdem unglaublich wichtig, dass er optisch schön und professionell gestaltet ist, da ich öfters mit Buchverlagen und anderen Firmen zusammen arbeite und es mir hierfür eben wichtig ist eine entsprechend professionelle Zusammenarbeit gewährleisten zu können. Und das geht, wie ich finde, nur mit einem individuell gestalteten Blog.

4. Ist das Bloggen schwer?

Also. Um einen erfolgreichen Blog führen zu können braucht es vor allem Dingen eines: Zeit! Es ist unheimlich zeitintensiv sowohl an der Gestaltung, als auch an den Beiträgen an sich zu arbeiten. Denn nur mit einer Idee ist der Blogbeitrag ja nicht geschrieben. Dann möchte man auch gerne 1-2 (oder mehr) schöne Bilder zur Veranschaulichung und als Blickfang in den Beitrag einbinden. Also Kamera her, schöne Kulisse, Fotos machen, Fotos bearbeiten, etc.

Je nachdem wie umfangreich ein Blogbeitrag ist kann es vom Anfang bis zum Ende des Beitrags, mit allem drum und dran, schon Mal gute 2 Stunden oder länger dauern. Je nachdem wie lang der Beitrag wie gesagt ist.

Wenn man dann noch seperate Seiten hat, wie z.B. die Auflistung des Stapel ungelesener Bücher oder gelesene Bücher, dann möchten diese natürlich auch regelmäßig aktualisiert werden. Außerdem möchte man ja auch die Kommentare der Leser beantworten, hierfür sollte man sich auch die Zeit nehmen.

Also Pi Mal Daumen würde ich sagen, dass ich täglich mindestens 1h mit meinem Blog beschäftigt bin. Natürlich ist das anfangs alles schwer und kompliziert und man fühlt sich erstmal unbeholfen, aber das ist alles eine Frage der Zeit. Umso länger man bloggt, umso besser lernt man die grundlegenden Dinge kennen und irgendwann geht das alles von selbst. So schreibe ich zum Beispiel gerade diesen Beitrag, während ich im Wartezimmer sitze und darauf warte aufgerufen zu werden.

5. Woher nimmst du deine Ideen für Beiträge? 

Ich muss gestehen, dass mir die meisten Ideen für Blogbeiträge abends im Bett kommen. Wenn ich den Tag Revue passieren lasse, abschalte und Versuche den Kopf frei zu kriegen, dann denke ich öfters und dies und das nach und meistens kommt mir dann von alleine eine Idee. Die notiere ich mir dann direkt und wenn ich mehr Zeit habe, arbeite ich an dieser Idee und baue sie gegebenenfalls zu einem Beitrag aus.

Natürlich hat jeder Mensch so seine Inspirationen. Ich persönlich stöbere unheimlich gerne auf anderen Blogs, lese dort Beiträge, schaue mir deren Layouts an, und währenddessen kommt mir dann schon auch mal die eine oder andere Idee für einen Blogbeitrag.

Viele Ideen kommen mir auch einfach oft tagsüber, während der Arbeit, beim Aufräumen, etc. Der Kreativität sind eben keine Grenzen gesetzt. Sämtliche Ideen für Beiträge notiere ich mir in meinem Blogplaner. Diesen hatte ich mir Mal bei TK Maxx gekauft und dann selber so gestaltet, wie ich ihn gerne haben wollte. Dadurch gehen keine Ideen verloren und man hat einen tollen Überblick, dass kann ich nur empfehlen!

Fazit:

Einen Blog zu führen ist ein sehr zeitintensives, aufwendiges Hobby und vor allem seit den neuen Richtlinien sollte man sich definitiv gut überlegen, ob man dazu bereit ist, sich ausgiebig und intensiv damit auseinander zu setzen, denn das ist definitiv alles andere als einfach – sage ich ganz ehrlich! Aber: Wenn einen das Bloggen mit so viel Freude und Liebe erfüllt und einen einfach glücklich macht, dann sollte man das definitiv in Kauf nehmen, denn es lohnt sich so so sehr. ♥

8 Comments

  • Liebe Alina,
    ein wundervoller Beitrag, der das Thema Bloggen gut darstellt.
    Am Anfang war mir gar nicht bewusst wie zeitintensiv das Ganze werden kann. Aber es lohnt sich. Einfach weil es so viel Spaß bringt und den Blogger erfüllt. Mit jedem Beitrag geht ein Teil von sich selbst online und irgendwie ist das jedes Mal aufs Neue ein ganz aufregender Moment.
    Ich bin auch der Meinung, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, welchen Content er auf dem Blog postet. Ich finde es auch schön, wenn es mal Off Topic Beiträge gibt oder welche, in denen man den Blogger selbst besser kennenlernt. Sei das in Form von Wochen- oder Monatsrückblicken, Reiseberichten oder Interviews & Tags.
    Liebe Grüße,
    Janika

    • Liebe Janika,
      ich danke dir für deine lieben Worte <3
      Dem kann ich nur zustimmen! Ich freue mich auch jedes mal total, wenn ein neuer Beitrag online geht, das ist so spannend 😀
      Off Topic Beiträge sind mir auch die liebsten <3
      Einen schönen Sonntag wünsche ich dir 🙂

  • Liebe Alina,

    Danke Dir für den Artikel und Deine Erfahrungen! 🙂
    Ich bin noch nicht so lange dabei mit meinem Blog und muss zugeben, dass ich bis jetzt noch nicht wirklich einen Rhythmus gefunden habe. Aber es macht mir trotzdem immer sehr viel Spaß, wenn ich einen neuen Artikel veröffentlichen kann. Aktuell überlege ich auch, meine Blog selber zu hosten – aber damit muss ich mich mal intensiver beschäftigen. Dein Blog gefällt mir richtig gut, mach auf jedenfall weiter so! 🙂
    Ein wundervolles Wochenende Dir noch!

    Liebe Grüße,
    Miriam

    • Liebe Miriam,
      dankeschön für dein liebes Kommentar! Das mit dem noch nicht gefundenen Rhythmus kann ich absolut verstehen, dass ging mir auch eine lange Zeit auch so! Irgendwann stellt sich das alles von ganz alleine ein 🙂
      Dir auch noch ein schönes Restwochenende <3

  • Liebe Alina,

    vielen Dank für den spannenden und informativen Beitrag!
    Mich beschäftigt das Thema schon seit einiger Zeit, ob ich einen Blog starten soll. Es ist super interessant zu lesen, wie viel man anfangs beachten muss. Der Zeitfaktor war mir natürlich bewusst und ist es nun noch umso mehr. Ich denke, dass mich mich vorab erstmal intensiver mit der technischen Seite befassen sollte.

    Ich hoffe, dass dir deine Ideen nie ausgehen, da ich deine Beiträge aller Kategorien wirklich sehr spannend und interessant finde!

    Liebe Grüße,
    Tz.arah

    • Liebe Sarah,
      es ist so so schön zu sehen, dass Du dir Zeit für meine Beiträge und auch noch für das kommentieren nimmst, dass freut mich unglaublich sehr! Ich danke dir vielmals <3

      Aktuell habe ich auf jeden Fall 2 Seiten in meinem Blogplaner voller Ideen für Beiträge und mir kommen irgendwie neue 😀 Ich denke, ich bin vorerst versorgt hihi

      Liebste Grüße,
      Alina

  • Liebe Alina,

    ein wirklich toller Beitrag! Ich liebe es, einen Einblick in die Kulissen einzelner Blogger zu erhalten, die ich schon eine Weile verfolge und insbesondere auch mehr über die Gründe, weshalb sie bloggen etc. pp., zu erfahren. Es macht einfach so Spaß! Dein Beitrag hat mir wirklich richtig gut gefallen und in vielen Dingen habe ich mich selbst wieder erkannt <3

    Außerdem bin ich mir sicher, dass der Beitrag auf jeden Fall vielen als Inspirationsquelle dienen kann, um eventuell nun doch einen eigenen Blog zu starten 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Ivy

    • Liebe Ivy,
      es freut mich total, dass dir der Beitrag so gut gefällt! Mir selber hat es unheimlich viel Freude gemacht diesen zu fassen und dann freue ich mich umso mehr, wenn er so gut ankommt 🙂

      Auch sehr schön, dass du dich in vielen Dingen wiedererkannt hast <3

      Hab einen schönen, hoffentlich erholsamen, Feiertag morgen 🙂

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