DIE ERSTEN 4 WOCHEN MIT ROSALIE

Am 20. August. 2018 war es soweit. Wir hatten unser, zu diesem Zeitpunkt genau 12 Wochen altes, Hundebaby abgeholt. Dieses Ereignis ist heute auf den Tag genau 4 Wochen her. Die ersten 4 Wochen mit Rosalie sind um und oh, es waren so aufregende 4 Wochen! Natürlich war der erste Monat mit Hundebaby sehr anstrengend und auch ein bisschen nervenzehrend, es wäre gelogen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Man darf an dieser Stelle einfach nicht vergessen, dass ein Hundebaby sehr ähnlich wie ein Menschenbaby ist. Sie pupsen viel, müssen ständig Pipi oder Kacki, schlafen ab und zu, wollen spielen und schmusen, brauchen viel Aufmerksamkeit und Liebe und vor allem: Sie zahnen.

Die erste Woche mit Rosalie war natürlich anstrengend, da Rosalie sich erst mal an uns und ihre neue Umgebung gewöhnen musste und wir mussten uns erstmal daran gewöhnen, dass jetzt alles ein bisschen anders läuft. – Das war uns natürlich von vornherein klar, aber hey wissen und machen ist eben ein Unterschied! So waren unsere Tage also überwiegend voll mit Rosalie. Denn für andere Dinge blieb nicht viel Zeit. Ich denke allerdings, dass Rosalie sich doch sehr schnell bei uns eingelebt hat. Sie vertraut uns mittlerweile schon blind – würde ich sagen, und sie weiß ganz genau was sie darf und was nicht. Eines ist uns nämlich binnen weniger Tage direkt bewusst geworden: Der Hund ist unglaublich schlau! Und das ist etwas, dass bei dieser Rasse oft unterschätzt wird. Französische Bulldoggen sind so viel klüger und intelligenter als die meisten meinen würden!

Rosalie hat sich schnell an ihren Alltag gewöhnt und wir konnten wirklich täglich Fortschritte sehen. Und das hat unser Eltern Herz natürlich vor Freude hüpfen lassen. Sie ist beispielsweise von Anfang an im Geschirr und an der Leine Gassi gegangen, als ob sie nichts anderes kannte. Sie hat sehr schnell Sitz und Komm gelernt. – An Bleib und Platz sind wir aktuell dran, immer eines nach dem anderen sonst wird es zu viel für die Fellnase. Sie weiß ganz genau wo sie spielen darf und wo nicht, sie weiß genau wann sie Abendessen kriegt und was sie dafür machen muss, etc. Sie lernt also wirklich sehr schnell.

Da wir in einem sehr hundefreundlichen Viertel wohnen hat Rosalie auch schon zahlreiche Hundebekanntschaften gemacht und auch hier hat sie sich immer absolut vorbildlich benommen. Wir treffen uns mittlerweile sogar regelmäßig mit einem 2,5 Jahre alten Bully – Whiskey – Rosalie ihr bester Freund glaube ich 😀 Sie freut sich jedenfalls immer riesig, wenn sie Whiskey sieht. Und Whiskey hat mittlerweile eine neue Mitbewohnerin. Ein Chihuahua Baby namens Yuna. Die kleine Yuna ist nur minimal jünger als Rosalie und die 3 spielen so schön zusammen! Ich denke das Rosalie das richtig gut tut. Soziale Kontakte sind eh immer ganz wichtig.

Anfangs hatte sie richtig Angst vor großen Hunden – eben weil sie bis dahin nur Bully’s kannte – und hat immer Angst-Pipi gemacht und richtig gezittert, aber mittlerweile weiß sie, dass auch große Hunde lieb sein können und sie nicht auffressen und jetzt will sie auch mit den großen immer spielen und mithalten. So süß! Sie liebt eigentlich alles und jeden und möchte einfach nur mit jedem Spielen =D Egal ob Mensch oder Hund. Sie ist eben ein sehr aufgewecktes kleines Mädchen. Aber sie ist auch sehr verschmust und anhänglich. Was ebenfalls typisch für Französische Bulldoggen ist. Trotzdem habe ich bisher keinen Hund gesehen der so intensiv und anhänglich schmust wie unsere Rosalie. Faszinierend!

In den letzten 4 Wochen hat Rosalie schon einiges aufregendes erlebt. So waren wir zum Beispiel in der 3. Woche übers Wochenende in meine Heimat nach Bayern gefahren, zu meiner Familie und meinen besten Freundinnen. Denn natürlich waren auch hier alle ganz gespannt auf die süße Fellnase. Die 3,5 stündige Autofahrt hat sie sowohl bei der Hinfahrt, als auch bei der Rückfahrt absolut vorbildlich gemeistert! Sie hat nämlich die ganze Fahrt über geschlafen =D Wir haben extra eine schöne Transportbox für sie besorgt gehabt, diese ordentlich im Auto befestigt, so dass Rosalie uns auch immer sehen kann wenn sie möchte und das scheint ihr so perfekt zu gefallen. Bei meinen Eltern hat sie sich auch ganz toll benommen. Meine Mama war ganz begeistert wie friedlich und lieb Rosalie ist. Meine Eltern haben einen wunderschönen Garten und in den hat Rosalie sich sofort verliebt. So viel grün, so viel Platz, so viel Fläche und diese Sonne! Hach, es war das reinste Paradies für den Hund. Meine Eltern haben einen 14-jährigen etwas mürrischen Mischling, aber auch hier hat Rosalie sich ganz toll verhalten. Der alte Herr hatte jetzt nicht so viel Interesse an Rosalie, aber er hat auch nicht geschimpft oder sie ignoriert. Er hat sie akzeptiert und geduldet und das fand ich ganz toll! Rosalie wollte natürlich spielen, aber das hat unser alter Mischling nicht so gesehen. Er hat dann schnell mal die Fronten geklärt und dann war alles gut. Seitdem sind die zwei total süß miteinander umgegangen. Wir waren auch zusammen Gassi gewesen, die zwei haben sich immer wieder angeschnuppert und alles war in Ordnung. Rosalie hat außerdem den riesen Hund meiner besten Freundin kennen gelernt, die haben auch ganz süß – und etwas wild haha – gespielt und hach, es war so ein aufregendes und gleichzeitig wunderschönes Wochenende! Das hat mein Mamaherz wirklich fast zum explodieren gebracht und ich freue mich jetzt schon sehr, dass wir bereits nächste Woche wieder für einige Tage zu meinen Eltern fahren können.

Beim Impfen waren wir natürlich auch schon und auch das hat die Fellnase sehr toll gemeistert. Sie hat sich vertraut gemacht mit der Praxis und dem Team und alle haben sie sehr herzlich begrüßt und sind sehr liebevoll mit ihr umgegangen. Dadurch hatte sie die Spritze der Impfung so gut wie gar nicht mitgekommen, was umso besser war. Der nächste Termin für eine weitere Impfung ist nächste Woche, da bin ich jetzt schon gespannt ob sie sich auch dann so toll benimmt wie beim 1. Mal.

So ca. ab der 3. Woche hat Rosalie angefangen zu zahnen. Das kam für uns ehrlich gesagt ganz überraschend, da wir dachten, dass das noch eine längere Zeit dauern würde, bis die Zähne wachsen. Tja, falsch gedacht! Sie hat ein paar ihrer Milchzähnchen verloren und die richtigen Zähne kamen stellenweise nach. Während dieser Zeit hatte sie ein bisschen Mundgeruch, dass ist aber ganz normal durch das Blut also keine Panik! Welpen kauen ja sowieso alles an, aber während sie Zahnen umso mehr. Deswegen sind hier Kauknochen (aus Kautschuk) oder ein Rinderohr, Schweineohr, etc. sehr vorteilhaft. Wir hatten ein Stück von einem Hirschgeweih gekauft für die Zeit und das hatte sie auch dankend und gefühlt permanent angeknabbert. Ein bisschen Durchfall hatte sie auch, aber auch das ist normal. Natürlich konnte sie ihr Trockenfutter nicht essen, da sie kaum Zähnchen hatte und vermutlich das ganze Gebiss weh tat, in dieser Zeit hatten wir das Futter püriert und ihr so gegeben, denn einweichen war ihr auch immer noch zu hart. Um die Schmerzen etwas zu lindern, haben wir Gurkenstückchen eingefroren und ihr draußen im Garten zum schleckern und essen gegeben. Das hatte sie dankend angenommen. Aber aufgepasst! Gurke enthält natürlich viel Wasser und somit muss der Vierbeiner dann öfters Pipi, also bestenfalls wirklich draußen geben.

Das nächste – große Abenteuer – war dann unser 4-tägiger Ausflug in die Sächsische Schweiz vergangenes Wochenende. Den Trip hatten wir bereits Anfang des Jahres gebucht gehabt und demnach stand für uns fest, wir nehmen Rosalie natürlich mit! Ursprünglich wollten wir zum Wandern in die Sächsische Schweiz, aber das war mit Hundebaby natürlich nicht so ganz möglich. Wir haben den Trip also etwas umgewandelt und waren ein bisschen spazieren, haben die wunderschöne Landschaft genossen, sind mit einem Kahn gefahren, waren lecker Essen und haben einfach die Zeit als kleine Familie genossen. Dazu wird auch bald ein intensiver und ausführlicher Reisebericht folgen, also haltet die Augen offen. =)

Die ersten Wochen mit Rosalie waren also alles zusammen vor allem eins: Eine absolute Bereicherung. Denn das ist diese Fellnase definitiv. Ich wusste von Anfang an, dass ich mich unendlich in Rosalie verlieben werde. Aber, dass die kleine Maus binnen so kurzer Zeit mein Herz im Sturm erobern kann – und das vor allem mein Freund sich so sehr in Rosalie verliebt – das muss ich ehrlich gestehen hätte ich nicht gedacht. Umso schöner ist es, dass dies jetzt eben so ist. Es kommt immer anders als man denkt und mein Motto war schon immer: Es passiert alles aus einem bestimmten Grund. So bin ich mir ganz sicher, dass es einfach Schicksal war. Das mit Rosalie und uns. Es soll so sein und ich bin jetzt schon so gespannt auf die kommende Zeit mit der süßen Maus. <3

2 Comments

  • Liebe Alina,
    dein Beitrag hat mich unendlich glücklich gemacht. So einen Welpen aufzunehmen ist immer etwas ganz Besonderes und es freut mich sehr, dass bei euch alles so gut klappt und ihr euch alle so lieb habt <3
    Die kleine Motte ist aber auch zum Anfressen. Ich liebe besonders ihre weiche Schnauze. Jedes Mal, wenn ich sie auf Fotos sehe, will ich ihre Knautsch-Schnauze anfassen 😀
    Alles Liebe,
    Janika

    • Liebe Janika,
      hach, dass freut mich so so sehr zu lesen meine Liebe! Ich persönlich habe auch sehr viel Freude an den Rosalie Beiträgen und werde diese auf jeden Fall weiterführen. <3

      Ohja, ihre Bäckchen sind auch einfach purer Zucker! Die sind sooo weich und knuffig und ach ich könnte sie die ganze Zeit knuddeln und knutschen 😀 Das ist so eine Knutschkuller, aber das weiß sie natürlich auch 😀

      Hab ein feines Wochenende,
      Alina <3

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