8 GRÜNDE, WARUM ICH FRANZÖSISCHE BULLDOGGEN LIEBE

Französische Bulldoggen sind eine so unterschätzte Rasse. ‚Das sind doch die mit den eingedrückten Nasen, oder?‘ ist wohl die meist gestellte Frage. Oftmals werden Bullys aufgrund ihrer Atemprobleme als faul abgestempelt, weil sie kaum atmen können, können sie ja wohl auch unmöglich aktiv, geschweige denn sportlich sein. Ach, wie falsch viele doch damit liegen. Aber das ist eine andere Geschichte. Wie bei vielen anderen Rassen auch, gibt es auch bei Bullys Hunde die aktiver sind als andere. Hunde, die gesünder sind als andere. Unsere Rosalie hat keinerlei Atemprobleme oder sonstige dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen. Worüber ich natürlich absolut dankbar bin! Ich hoffe auch sehr, dass das so bleibt.

Rosi ist ein wahnsinnig sportlicher, aktiver Hund. Sie rennt unglaublich gerne Bällen hinterher, geht gerne ausgiebig spazieren und sogar beim Wandern ist sie auf Anhieb dabei. Doch sie hat auch kein Problem damit, bei schlechtem Wetter, einfach mal einen Netflix – Couch – Tag einzuwerfen. Wundervoll! 

Auch wenn Französische Bulldoggen oft einen schwierigen Ruf haben, stets unterschätzt werden und mehr mit WehWehchen geplagt sind als andere Rassen, so würde ich mich doch jederzeit wieder für diese Rasse entscheiden.


Warum? 


 

  1. Weil Bullys unglaublich verschmust, kuschelbedürftig und menschenbezogen sind. Sie können auch alleine Zeit im Körbchen, auf dem Teppich, auf einer Decke, etc. verbringen. Aber am liebsten halten sie sich in der Nähe von ihren Besitzern auf. 
  2. Ein lächelnder Bully ist wohl so ziemlich das süßeste überhaupt. Vor allem, nach einem ausgiebigen Spaziergang ist es wohl normal, dass die Hunde bei steigenden Temperaturen anfangen zu hecheln und gerade dann, sehen Bullys einfach zuckersüß aus, weil es aussieht als ob sie Lächeln würden. Da geht mir einfach immer wieder das Herz auf!
  3. Ich liebe die knautschigen Speckfalten der Bullys. Sie können, wenn es zu viele und zu dicke sind, auch eine Bürde für das Tier sein, besonders, wenn sie sich entzünden, etc. Doch allen voran sind sie einfach wunderbar zum kuscheln und besonders eine schöne Massage durch die Speckfalten mag Rosi sehr gerne. 
  4. Bullys sind richtig aktive Wesen. Sie werden gerne beschäftigt, verbringen Zeit in der Natur, gehen spazieren, wandern, etc. Sie sind für alles zu haben! 
  5. Doch das schöne ist, Bullys können sowohl aktiv, als auch gechillt sein. Sie haben kein Problem damit den ganzen Tag auf der Couch oder im Garten zu verbringen ohne großes TamTam oder sonstiges. Es scheint als würden sie sich ihren Besitzern anpassen und das finde ich eine ganz tolle Eigenschaft.  
  6. Charakterstark sind Bulldoggen definitiv! Manche, wie Rosalie zum Beispiel, sind sehr stur und dickköpfig. Viele Hunde wissen einfach genau was sie wollen und was sie nicht wollen. Das kann manchmal sehr anstrengend sein, aber ich finde es eigentlich ziemlich stark, dass diese Hunde so sind. 
  7. Französische Bulldoggen werden einfach total unterschätzt. Auch ich bin immer wieder erstaunt wie schlau Rosalie eigentlich ist. Manchmal fast zu schlau haha. Sie liebt es gefordert und gefördert zu werden. Vor allem bei Intelligenzspielzeugen ist sie sofort am Start und löst diese gerne innerhalb kürzester Zeit. Sie lernt auch sehr schnell neue Kommandos und ähnliches, was ebenfalls ein Zeichen von Intelligenz ist. 
  8. Die Optik. Es wäre gelogen, diesen Punkt nicht zu nennen. Ich liebe Hunde jeglicher Art, aber französische Bulldoggen, ja die haben einfach mein Herz gestohlen. Und natürlich spielt ihre optische Erscheinung dabei auch eine Rolle. Das süße Knautschgesicht, die Fledermaus Ohren, die Speckfalten, der kleine süße dicke Hintern, das Näschen, die schöne Statur, ihre Wangen – hach, diese süßen Wangen! Alles an Bullys hat es mir einfach angetan.

Jedes Tier hat natürlich seine individuellen Eigenschaften und optischen Merkmale und genau das macht sie auch so besonders. Ich persönlich würde mir einfach nur wünschen, dass die Vorurteile besonders bei überzüchteten Rassen wie z.B. Bulldoggen und Möpsen einfach aufhören. Man sollte sich vorab immer erstmal über bestimmte Rassen informieren, bevor man Anschuldigungen stellt. Ich für meinen Teil habe mit der Anschaffung von Rosalie die wohl sinnvollste Entscheidung meines Lebens getroffen und dafür bin ich jeden Tag dankbar. <3 

5 Comments

  • Ich schaue deine Stories mit Rosalie immer so gern! Sie ist einfach so süß! Mein Freund hätte ja auch kein eine französische Bulldogge, aber wir haben ja bereits zwei Katzen. Wer weiß, ob die sich verstehen würden und wenn dann eh erst, wenn wir umgezogen sind.

    • Liebe Christine,
      es freut mich sehr, das zu lesen. Rosalie bereichert mein Leben definitiv tagtäglich und ich freue mich jetzt schon, wenn irgendwann eine 2. Frenchie einzieht hihi. Das dein Freund auch gerne eine hätte finde ich ganz toll! Bulldoggen sind vom Charakter her auch einfach so wunderbare Tiere <3

      Das mit den Katzen kann ich verstehen! Rosalie versteht sich leider überhaupt nicht mit Katzen.. aber da ist sicher jedes Tier anders.
      Liebe Grüße

  • Liebe Alina,

    ein wirklich toller Beitrag. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es ganz schrecklich finde, wie Menschen manche Tierrassen züchten, nur damit sie aussehen, wie sie aussehen, damit man viel Geld mit ihnen verdienen kann etc. pp. Mir tun die Tiere unglaublich Leid. Natürlich hat das eine Tier mehr gesundheitliche Probleme/Einschränkungen als andere – wie du selbst auch schon sagst. Manche haben keine Probleme, was natürlich nur zu hoffen ist.

    Ich kenne zwei Leute, die auch französische Bulldoggen haben, die leider tatsächlich von einigen Problemen berichten. Allerdings hat das meiner Meinung nach nichts mit dem Tier an sich zu tun, das Tier hat sich ja nicht freiwillig so gezüchtet, sondern die Menschen waren es, die wieder mal irgendwas Besonderes haben wollten. Das Gleiche gilt ja auch für Perserkatzen, die haben aufgrund ihrer „eingedrückten“ Gesichter und Nasen auch oftmals Atemprobleme. Meine Katzen sind Perser/Angora Mischlinge, und trotzdem hat zumindest unsere große Maus tatsächlich Atemprobleme. Es zerreißt mir immer wieder aufs Neue das Herz.

    Die Tiere aufgrund ihrer „Wehwehchen“ zu verurteilen, kann ich daher nicht verstehen und finde es auch ein wenig schade, denn die Tiere haben es sich ja nicht ausgesucht.

    Es freut mich jedenfalls sehr, dass es eurer Rosalie gut geht und sie eben nicht mit so vielen gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. Und ich finde es schön, dass du mit diesem Beitrag versuchst, die Vorurteile, die man eventuell gegenüber dieser Rasse hat, ein wenig auszumerzen.

    Ich bin wie gesagt tatsächlich auch gegen Zucht, aber es gibt die Tiere nun mal und auch diese Tiere möchten ein zu Hause und geliebt werden und sie haben es ebenso verdient, geliebt zu werden, wie alle anderen Tiere auch.

    Liebste Grüße
    Ivy

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